Landesschule für Gehörlose und Schwerhörige Neuwied feiert .. 

Am 5. November 2018 war es soweit: die LGS Neuwied konnte das neue „Haus 5“, das den früheren Schulpavillon ersetzt, am gleichen Standort einweihen. Der in die Jahre gekommene Holzrahmen-Bau war nicht mehr sanierungsfähig gewesen und wurde abgerissen.

 

Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) errichtete in rund anderthalb Jahren Bauzeit ein eingeschossiges Gebäude in Massivbauweise, das hohen Standards für Energieeffizienz und Lärmdämmung entspricht: nach außen gut gedämmt und innen extra leise. Die Gesamtbaukosten von rund 2 Mio. Euro trägt das Land Rheinland-Pfalz.

1116 neubau praesident
1116 neubau gaeste
1116 neubau spielplatz

Präsident Detlef Plazcek sprach nach der Begrüßung der Gäste durch Schulleiterin Ute Jung ein Grußwort, in dem er viele der gelungenen bauliche Details und der Einrichtung erläuterte und dem Lehrerkollegium seinen Dank aussprach. Immobilienmanager Aloisius Kegler ergänzte als Vertreter des LBB Koblenz mit einer Darstellung der baulichen Bedingungen.

 

Auf einer Nutzfläche von rund 557 Quadratmetern sind fünf Klassen untergebracht. Zwei weitere Räume dienen als Sitzungsraum für Veranstaltungen oder für Unterricht mit größeren Gruppen. Die Klassen sind circa 40 Quadratmeter groß und der Sitzungsraum ein teilbarer 83 Quadratmeter umfassender Multifunktionsraum. Zusätzlich befinden sich Fachräume für Werkunterricht und Maschinentechnik sowie ein Förderraum im neuen Gebäude.

 

Aloisius Kegler vom Landesbetrieb LBB, dessen Niederlassung Diez den Bau realisiert hat, dankte der Schulleitung und den beteiligten Planungsbüros für die gute Zusammenarbeit: „Jeder hat seinen Teil dazu beigetragen, Unterrichtsräume mit modernen Funktionalitäten und hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen. Es macht Freude zu sehen, wie die Schülerinnen und Schüler ihr Gebäude in Besitz genommen haben und es mit Leben erfüllen.“

 

Die von der Schule geforderten Lärmschutzpegel werden durch akustisch wirksame Wandbekleidungen, teilweise Schallschutztüren und textilen Bodenbelägen aus pflegeleichtem Material in den Klassenräumen erreicht. Der Pausenhof wird auf fast 100 Quadratmetern von einem Pultdach geschützt und die Außenspielfläche wurde mit naturnahen Spielgeräten, darunter Baummikado und Seil-Parcours, neu gestaltet.

 

 

Ute Jung dankte im Namen des Kollegiums, der Schülerinnen und Schüler und deren Eltern dem Schulträger und dem LBB für die gute Unterstützung bei der Planung und Umsetzung des Neubaus. Sie freute sich sehr über die Schülerbeiträge der Klassen 3a, der Klassen 8 und 9 sowie der Abteilung für ganzheitliche Entwicklung, die das Rahmenprogramm gestalteten.

1116 neubau P1020035Klasse 3a begrüßt die Gäste mit dem Stabtanz

1116 neubau P1020048Schülerinnen und Schüler gebärden das Lied „Wunder geschehen“

1116 neubau P1020065Schülerinnen und Schüler stellen das Handwerkerleben szenisch-musikalisch dar

 

Die Einweihung des Neubaus hatte auch das Interesse der presse geweckt, die anwesend war und folgenden Beitrag in der Rhein-Zeitung veröffentlichte:

pdfPdf-Dokument Artikel RZ

 

Ute Jung, Förderschulrektorin